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Kein Punktgewinn für die Stemmer der Kampfgemeinschaft

Die KG Görlitz-Zittau kehrte leider mit leeren Händen vom schweren Auswärtskampf gegen Gräfenroda heim. Der Gastgeber siegte gegen die ersatzgeschwächte Kampfgemeinschaft mit 467,0 zu 385,6 Punkten vor heimeischer Kulisse.

Die Hiobsbotschaft erreichte den Teamchef Jörg Scholze Mitte der Woche, als krankheitsbedingt Dominik Scholz den Wettkampf absagen musste. Auf Grund der dünnen Kaderdecke war leider kein gleichwertiger Ersatz verfügbar und so traten die Stemmer nur zu fünft die Reise nach Gräfenroda an. Damit war schon im Vorfeld klar, dass ein Punktgewinn aussichtslos erscheint. Dennoch gaben die verbliebenen Heber ihr Bestes und hoben nah an ihren Saisonbestleistungen. Jeweils fünf gültige Versuche von sechs möglichen, brachten Sandra Martin und Jörg Scholze in die Wertung. Die Gastgeber aus Gräfenroda spulten souverän ihr Programm ab und ließen den Gästen keine Chance zum Punkten. Philipp Buschek wollte erneut versuchen die magische 100-Punkte-Marke zu knacken, aber leider verbaute er sich die Chance mit den missglückten 123 Kilo im Reißen. Um doch noch zu seinem Ziel zu kommen musste er im Stoßen dann die Bestleistung von 152 Kilo auflegen lassen. Leider konnte er diese Last zweimal nicht zu Hochstrecke bringen. Mit 94,6 Punkten war er dennoch erneut bester Heber der Kampfgemeinschaft. Mit dieser Niederlage rutschte die KG Görlitz-Zittau auch in der Tabelle nach unten und ist nun vorletzter der Staffel B. „Wir haben noch zwei Kämpfe, da ist sicher noch etwas drin.“, versucht der Teamchef die Mannschaft wieder aufzumuntern. „ In Regensburg, beim Tabellenführer, am 17.03. haben wir wohl kaum eine Chance, denn die Bayern haben sich noch einmal verstärkt und sind nur knapp an den 600 Punkten gescheitert. Aber gegen Suhl, als Tabellenletzter, am 7.4. da greifen wir noch mal so richtig an.“ blickt der Teamchef voraus. „Wenn endlich bei Philipp wieder das dreistellige Punktergebnis im Protokoll steht, dann gibt es eine Extrarunde.“, verspricht Jörg Scholze. (hen)

Ergebnisse der KG Görlitz-Zittau:

Name (KG)ReißenStoßenPunkte
Sandra Martin (50,5 kg)48 kg67 kg82,0 Pkt.
Danny Gründer (65,5 kg)87 kg100 Kg66,0 Pkt.
John Frenz (73,5 kg)99 kg119 kg75,0 Pkt.
Philipp Buschek (85,2 kg)119 kg146 kg94,6 Pkt.
Jörg Scholze (86,5 kg)110 kg131 kg68,0 Pkt.

Tabelle 2. Bundesliga Staffel B:

VereinMax.Punkte
1.KSV Regensburg592,024 : 0
2.SV90 Gräfenroda512,318 : 6
3.TB 03 Roding II494,611 : 13
4.SV Empor Berlin497,09 : 15
5.KG Görlitz-Zittau468,67 : 17
6.AC Suhl434,23 : 21

Trotz Niederlage ist das Finale in Reichweite

In der traditionsträchtigen Eibauer Heberhalle trafen in der Landesliga das ONe-Team und der Tabellenführer Riesaer AC aufeinander. Trotz zehn neuer Bestleistungen seitens der Gastgeber setzen sich die Gäste aus Riesa erwartungsgemäß mit 1220,08 zu 1091,43 Sinclairpunkten durch. Der Görlitzer Eric Elsner konnte erstmals die Zwei-Zentner-Marke im Reißen knacken und legte mit 121 Kilo im Stoßen eine weitere Bestmarke nach. Auch für den jungen Oliver Zimmermann lief der Kampf optimal und mit 94 Kilo im Reißen und 114 Kilo im Stoßen stehen nun neue Bestwerte zu Buche. Das junge ONe-Team (15- und 16 jährige Heber) wurde angeführt vom mehrfachen Mastersweltmeister Holger Worm (56 Jahre jung), der nach Eric Elsner der zweitbester Heber wurde. Trotz der Niederlage behauptet das ONe-Team hinter dem Riesaer AC und vor dem Chemnitzer AC den zweiten Platz in der Tabelle, der automatisch den Einzug in das Landesligafinale bedeutet.

Ergebnisse der Oberlausitzer:

  • Holger Worm (85,4 kg Körpergewicht/215 kg im Zweikampf)
  • Eric Elsner (79,6 kg/221 kg)
  • Oliver Zimmermann (107,7 kg/208 kg)
  • Amelia Morawski (60,7 kg/87 kg)
  • Justin Kröher (49,7 kg/98 kg)
  • Leon Marko Wünsche (71,9 kg/97 kg)

Tabelle (die ersten drei Teams bestreiten das Finale):

VereinPunkte
1.Riesaer AC11:1
2.ONeTeam6:3
3.Chemnitzer AC6:6
4.Dresdner SC4:5
5.Athletikclub Meißen3:6
6.Athletenteam Vogtland0:9

Drei Kilogramm fehlen zum Punktgewinn für die Kampfgemeinschaft

Das fachkundige Publikum im Sportzentrum Flora erlebte am Sonnabendnachmittag erneut einen spannenden Kampf in der 2. Bundesliga der Gewichtheber. Zu Gast war das Sextett vom SV Empor Berlin, die auch alle drei Punkte mit nach Hause nahmen.

Der Kampf begann mit einem ständigen Führungswechsel im Reißen. Keines der beiden Teams konnte sich einen Vorsprung herausarbeiten und so blieb es bis zum allerletzten Versuch im Reißen äußerst spannend. Die Hauptstädter beendeten die erste Teildisziplin mit 169,8 Punkten und somit war wieder Philipp Buschek im letzten Versuch gefragt. 122 Kilo musste er zur Hochstrecke bringen um den Punktgewinn zu erkämpfen. Nach den 119 Kilo im zweiten Versuch war die Drei-Kilo-Steigerung nötig. Totale Stille in der Halle und dann hatte Philipp die Hantel in der Hocke über dem Kopf, aber die starke Rotation der Hantel konnte Philipp nicht aufhalten und musste trotz großem Kampf die Last unbewältigt zu Boden fallen lassen. Schade, denn erneut ging der Sieg im Reißen äußerst knapp an die Gäste.

Im Stoßen gab es zu Beginn ein ähnliches Bild wie im Reißen. Die Führung wechselte häufig, aber die Berline setzten sich im zweiten Abschnitt etwas ab von den Gastgebern. Trotz der neuen Bestleistung von 99 Kilo im Stoßen durch Dominik Scholz zogen die Gäste weiter davon. Endlich mal wieder ein dreistelliges Punktergebnis wollte Philipp Buschek im Protokoll stehen haben. Leider missglückten seine beiden letzten Stoßversuche, aber mit 96,8 Punkten war er erneut punktbester Heber der Kampfgemeinschaft. Teamchef Jörg Scholze bedankte sich anschließend beim treuen Publikum und versprach in den noch drei ausstehenden Auswärtskämpfen den ein oder anderen Punkt noch einzufahren. Bereits in vierzehn Tagen geht es auf Reise, dann ist die KG Görlitz-Zittau zu Gast beim Tabellenzweiten aus Gräfenroda. Im letzten Kampf hat Gräfenroda fast die identische Punktzahl wie die Kampfgemeinschaft im Reißen erzielt, somit wird es sicher wieder einen spannenden Kampf um jedes Kilo geben. (hen)

Ergebnisse der Kampfgemeinschaft:

NameKGReißenStoßenPunkte
Sandra Martin50,849 kg65 kg81,0 Pkt.
Dominik Scholz61,575 kg99 kg66,0 Pkt.
Danny Gründer64,988 kg103 kg73,0 Pkt.
John Frenz73,398 kg120 Kg75,0 Pkt.
Philipp Buschek83,6119 kg145 kg96,8 Pkt.
Jörg Scholze86,2109 kg125 kg61,6 Pkt.
Außer Konkurrenz:
Erik Elsner79,097 kg118 kg59,0 Pkt.

Tabelle nach dem 7. Kampftag:

VereinMax.Punkte
1.KSV Regensburg556,821 : 0
2.SV90 Gräfenroda512,315 : 6
3.TB 03 Roding II494,611 : 10
4.KG Görlitz-Zittau468,67 : 14
5.SV Empor Berlin487,46 : 15
6.AC Suhl422,43 : 18

Kampfgemeinschaft erwartet erneut spannenden Kampf

Nach dem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Kampf gegen Roding bleibt den Stemmern der Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau kaum Zeit zur Erholung. Bereits am Sonnabend, den 3. Februar um 16 Uhr müssen die Athleten erneut Höchstleistungen vollbringen. Als Gäste wird das Sextett vom SV Empor Berlin erwartet. Die Hauptstädter verloren zwar ihren letzten Kampf gegen die den Tabellenführer aus Regensburg, aber mit 450,2 Punkten liegen sie auf gleicher Augenhöhe wie die gastgebende Kampfgemeinschaft (445,6 Punkte). Erneut ist damit für Spannung gesorgt und jeder einzelne Versuch wird über Sieg und Niederlage entscheidend sein. Teamchef Jörg Scholze wird mit dem identischen Team wie beim Punktgewinn gegen Roding an den Start gehen und hofft das all seine Schützlinge die letzte Trainingswoche zur optimalen Vorbereitung nutzen können. Einlass ist ab 15 Uhr im Sportzentrum Flora (Käthe-Kollwitz-Str. 22, 02827 Görlitz), der Wettkampf startet pünktlich 16 Uhr.

Gewonnen hat .... das Publikum!

Am Sonnabendnachmittag kam es zur ersten Bundesligabegegnung der KG Görlitz-Zittau in neuen Jahr, bei dem es vor allem einen Gewinner gab: Das Publikum. Die Gäste aus Rodingen und die heimischen Heber von Mandau und Neiße begegneten sich absolut auf Augenhöhe. Die Spannung während des Wettkampfs ließ zu keiner Sekunde nach und jeder einzelne Versuch schien das Zünglein an der Waage zu sein. Über mehrere Hebungen hinweg gab es exakte Punktgleichheit und so fieberte das Publikum mit jedem Versuch mit.

Im Reißen trennten die Mannschaft nach der ersten Gruppe 2,5 Punkte. Entsprechend vorsichtig wurde durch die zweite Gruppe gesteigert um möglichst jeden Versuch und damit auch jeden kleinen Punkt mitzunehmen, der an diesem Abend jederzeit alles entscheiden konnte. Vor den letzten Versuchen sah es auch nach einem kleinen Vorteil für die Kampfgemeinschaft aus. 162,8 zu 156,8 Punkte stand es an der Anzeigetafel und der stärkste Bayer hatte zuvor eine Steigerung um fünf Kilo scheinbar aussichtslos weggelegt. Doch die Bayern zeigten Moral und die Gastgeber Nerven. Die bayerischen Heber brachten alle dritten Versuche in die Wertung und damit dreizehn zusätzliche Punkte. Da John Frenz und Jörg Scholze genau das nicht gelang, war es an Philipp über sich hinaus zu wachsen. Eine Sieben-Kilo-Steigerung von 118 auf 125 Kilo hätte nur Punktgleichheit mit den Bayern bedeutet, also musste er auf 126 kg steigern (vier Kilo über der eigenen Bestleistung!!!) um die Rodinger abzufangen. Der Versuch stand exemplarisch für den ganzen Abend: Absolute Stille in der Halle und Spannung bei Athleten und Betreuern, da nur der eine Versuch über Sieg und Niederlage entschied. Trotz ausreichender Höhe konnte Philipp das Gewicht nicht über dem Kopf fixieren und vergab diesen Versuch. Jubel bei den Gästen und etwas lange Gesichter bei den Mädels und Jungs der Gastgeber vor dem Stoßen.

Doch hier drehte die Kampfgemeinschaft den Spieß um. Wieder sammelten alle konzentriert Punkte und steigerten taktisch clever. Dominik Scholz zeigte eine besonders souveräne Leistung und konnte so sogar eine neue Zweikampfbestleistung von 174 Kilo erreichen. Nur drei Versuche misslangen den Gastgebern im Stoßen, so dass es auch hier sehr knapp zuging. Mit 282,8 zu 280,8 Punkten stand die KG vor dem letzten Versuch als Sieger im Stoßen fest. So dass man auch überlegte den Tagessieg mit einem "Lucky Punch" zu erobern. Der letzte Versuch oblag erneut Philipp Buschek. Nach 145 Kilo im ersten Versuch musste er für den Gesamtsieg erneut um sechs Kilo steigern. 151 Kilo wurden aufgelegt, ein Gewicht welches er schon vor einiger Zeit bewältigt hat. Sehr motiviert und durch das Publikum lautstark unterstützt ging er an die Hantel. Er hob sehr kraftvoll und dabei leider technisch etwas weniger sauber los, so dass der Versuch missglückte.

Beide Mannschaften waren nach Ende des Wettkampfs sowohl körperlich als auch mental sehr beansprucht, aber auch sehr zufrieden mit einem Wettkampf, der mit dieser Spannung so nicht zu erwarten war. Wer dabei war darf sich freuen, wer es verpasst hat in zwei Wochen wieder die Chance dabei zu sein. Da ist Empor Berlin zu Gast und nach den Leistungen der letzten Wettkampftage ist zu erwarten, dass auch dieser Kampf wieder eine sehr knappe Angelegenheit wird.

Endergebnis:

KG Görlitz-Zittau: TB 03 Roding 445,6:450,6, 2:1-Sieg für Roding

Ergebnisse:

NameKGReißenStoßenPunkte
Sandra Martin50,0 kg49 kg63 kg80,0 Pkt.
Dominik Scholz62,0 kg76 kg98 kg66,0 Pkt.
Danny Gründer65,0 kg87 kg106 kg75,0 Pkt.
John Frenz73,6 kg98 kg116 kg71,0 Pkt.
Philipp Buschek84,5 kg118 kg145 kg94,0 Pkt.
Jörg Scholze86,2 kg106 kg126 kg59,6 Pkt.
VereinMax.Punkte
1.KSV Regensburg556,818 : 0
2.SV 90 Gräfenroda512,313 : 5
3.TB 03 Roding II494,610 : 8
4.KG Görlitz-Zittau468,67 : 11
5.SV Empor Berlin487,43 : 15
6.AC Suhl422,43 : 15

Landesliga Sachsen

Der mehrfache Mastersweltmeister Holger Worm nutzte den Landesligawettkampf gegen den AC Meißen als Leistungstest. Er führte als zweitbester Heber des Nachmittages das ONe-Team zum zweiten Saisonsieg und damit auf den zweiten Tabellenplatz, welcher gleichzeitig den möglichen Einzug in das Landesligafinale garantiert. Die jungen Nachwuchsheber zeigten einen tollen Wettkampf und das Publikum sah von den Gastgebern nur einen einzigen ungültigen Versuch im gesamten Wettkampfverlauf.

Ergebnisse:

  • Adrian Hübel (60 Kilo)
  • Justin Kröher (93 Kilo)
  • Oliver Zimmermann (187 Kilo)
  • Eric Elsner (203 Kilo)
  • Holger Worm (215 Kilo)
  • Sina Franziska Schache (143 Kilo)

Vorschau Bundes- und Landesliga Gewichtheben 20.01.2018

KG Görlitz-Zittau empfängt den Tabellennachbarn zum Kampf

Der TB 03 Roding ist am Sonnabend zu Gast in der Flora. Ab 16 Uhr erwarten die starken Frauen und Männer der Kampfgemeinschaft den Tabellennachbarn aus Bayern.

Für den ersten Kampf in neuen Jahr kann Teamchef Jörg Scholze auf all seine Schützlinge bauen. „Die kleine Wettkampfpause zum Jahreswechsel tat allen gut. Nun hoffe ich auf weitere Steigerungen und mit etwas Glück haben wir gegen den Tabellendritten sogar die Chance auf einen Punktgewinn. Das wäre der perfekte Start ins Jahr 2018.“, schaut der Teamchef voraus.

Bereits ab 13 Uhr zeigen die Athleten der Landesligamannschaft ihr Können. Das ONe-Team der Oberlausitz empfängt den AC Meißen. Mit einem Sieg gegen die Gäste wahren sich die Oberlausitzer die Chance auf den Finaleinzug im Mai. (hen)

NSAC Görlitz e.V. - Käthe-Kollwitz-Straße 22 - Bürozeit donnerstags 17:00 bis 18:00 Uhr (03581) 7044992