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Mit einem Sieg und Rekord beendet die KG Görlitz-Zittau die Bundesligasaison

In der vollbesetzten Flora erlebten die zahlreichen Zuschauer ein spannendes Saisonfinale der 2. Bundesliga. Zu Gast war der Tabellennachbar vom SV Empor Berlin. Alle drei Punkte blieben in den Händen der Gastgeber, die sich mit einem neuen Punktrekord von 506,8 Zählern würdig von ihren Fans verabschiedeten.

Sehr konzentriert begannen die Stemmer der Kampfgemeinschaft das Reißen. Alle Athleten brachten sowohl ihren ersten als auch zweiten Versuch gültig in die Wertung und hielten somit Anschluss an die bis dahin führenden Gäste aus der Bundeshauptstadt. Punkt für Punkt holten die Gastgeber auf. Nachdem der letzte Berliner seinen finalen Reißversuch absolviert hat, gab es eine knappe Führung von 0,1 Punkten für die Gäste. Philipp Buschek und Josef Kolar hatten aber noch für die Kampfgemeinschaft jeweils ihre letzten Versuche offen. So war die Chance gegeben das diesmal Philipp der Matchwinner sein würde. Er ließ die benötigten 118 Kilo auf die Hantel packen, scheiterte ab denkbar knapp an dieser Last. Nun richteten sich alle Augenpaare auf Josef Kolar und seine 136 Kilo im allerletzten Reißversuch. Energisch ging er diesen wichtigen Versuch an und wenig später landete die Hantel mit den 136 Kilo auf den gestreckten Armen über dem Kopf des Tschechen. Freudestrahlend reckte er die Faust in die Luft und bescherte der Kampfgemeinschaft den Sieg im Reißen mit sehr knappen 0,9 Punkten Vorsprung.

Unter den fachkundigen Zuschauern fieberte auch der Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber Eric Schneidenbach kräftig mit. Wie im Reißen begannen die Gastgeber auch das Stoßen ohne Fehler in den jeweils ersten beiden Versuchen. Leider gelang es der Berlinerin Lisa Mai Truong Bach nicht ihre Anfangslast von 76 Kilo gültig in die Wertung zu bringen und wertvolle Punkte blieben für die Hauptstädter auf der Strecke. Diese unfreiwillige Chance nutzen die Stemmer der KG Görlitz-Zittau und verteidigten ihre Führung bis zum Ende des Wettkampfes. Teamchef Jörg Scholze schaute dabei immerwieder auf den aktuellen Punktestand und motivierte seine Schützlinge noch einmal um am Ende doch noch die magischen 500 Punktemarke zu knacken. Und dies gelang dann auch und mit dem neuen Saisonrekord von 506,8 Punkten beendete die Kampfgemeinschaft die Bundesligasaison 2018/2019. Durch den 3:0-Sieg über die Berliner kletterten die Gastgeber auf Platz drei der abschließenden Tabelle. „Ein toller Abschluss der Liga mit Punktrekord, es hätte besser kaum laufen können.“, so das knappe Fazit des Teamchefs nach der letzten Hebung. „Mit Josef Kolar haben wir eine echte Verstärkung im Team. Der Tscheche war gleich dreimal in der Saison der Matchwinner für unsere Team. Die Signale das Josef auch in der nächsten Saison für die KG Görlitz-Zittau am Start ist sind sehr positiv.“ blickt Jörg Scholze schon mal voraus. Mit Beginn der neuen Saison 2019/2020 im Herbst diesen Jahres gibt es eine neue Ligastruktur. Eine Staffel der 1. Bundesliga mit den besten neun Teams dieser Saison und bis zu fünf Staffeln in der 2. Bundesliga werden das Gerüst der Deutschen Gewichtheberliga sein. Ein echtes Oberlausitz-Derby wartet dann auf die Heberfans, denn mit der SG Fortschritt Eibau kehrt ein langjähriger Erstligist in die 2. Liga zurück. (hen)

Ergebnisse:

Name (KG)ReißenStoßenPunkte
Josef Kolar (90,3 kg)136 kg166 kg121,4 Pkt.
Philipp Buschek (86,2 kg)117 kg145 kg89,6 Pkt.
Sandra Martin (50,4 kg)50 kg69 kg86,0 Pkt.
Danny Gründer (67,5 kg)95 kg107 kg75,0 Pkt.
Jörg Scholze (86,6 kg)111 kg131 kg68,8 Pkt.
Dominik Scholz (62,9 kg)77 kg101 kg66,0 Pkt.
AK: Nancy Ludwig (63,8 kg)80 kg95 kg116,0 Pkt.

Abschlusstabelle:

PlatzTeamMaxPunkte
1.SV 90 Gräfenroda e. V.547,515 : 3
2.ESV-Freimann München e.V.560,914 : 4
3.KG Görlitz-Zittau506,812 : 6
4.SV Empor Berlin e. V.545,710 : 5
5.TB 03 Roding e. V.511,29 : 9
6.1. Athletenclub 1897 Weiden478,13 : 15
7.Athleten-Club Suhl e.V.459,60 : 18

Die FLORA öffnet am 23. März ihre Türen zum Mitmachen, Anfeuern und Feiern

Das Sport- und Leistungszentrum Flora öffnet am 23. März ab 10 Uhr seine Türen und präsentiert bei einem Tag der offenen Tür die verschiedenen Abteilungen des NSAC Görlitz.

Der Verein wurde 1991 gegründet und ist seit dem ein fester Bestandteil im Görlitzer Sportleben. Doch all das ist in den letzten Jahren schon etwas in die Jahre gekommen. Deshalb hat sich der Verein in den letzten Monaten einem enormen Aufwand unterzogen und bietet nun zum Tag der offenen Tür ein Programm, welches man so in Görlitz wohl noch nie erlebt hat.

Ab 10:00 Uhr können alle, egal ob Groß oder Klein vorbeischauen und die verschiedenen Abteilungen kennenlernen. Mit am Start werden sein: Gewichtheben, Fitness, Crossminton und noch viele mehr.

In Trainingsvorführen erhalten die interessierten Gäste sofort die Möglichkeit, einen Einblick in die jeweilige Sportart und auch die jeweiligen Ansprechpartner werden unmittelbar vor Ort sein.

Die Abteilung Kindersport, hat ein Programm für die Allerkleinsten zu vorbereitet und gibt jedem Kind die Chance das „Flizzy“ Sportabzeichen abzulegen.

Die neue FLORCROSS-BOX, die erste Görlitzer Trainingsbox für Cross-Fit öffnet erstmals an diesem Tag seine Tür. Die ersten Trainingseindrücke in der neue Abteilung sollen motivieren um vielleicht in Zukunft darin zu trainieren.

Gerne dürfen die Besucher mit Sportsachen vorbeikommen, um die verschiedenen Sportmöglichkeiten selbst auszuprobieren.

Der Tag der offenen Tür endet mit einer vorübergehenden Schließung gegen 14:30Uhr um alles für den Bundesligawettkampf der KG Görlitz/Zittau um 16 Uhr vorzubereiten. Die starken Niederschlesier treten in diesem Kampftag gegen die Hauptstädter des SV Empor Berlin an. Mit dem Schwung dieses Tages, soll es den Sportlern gelingen für eine weitere Überraschung in der Liga zu sorgen. Nach den zwei Punkten und der neuen Saisonbestleistung gegen die Rodinger erwartet Teamchef Jörg Scholze erneut ein Duell auf Augenhöhe. Ein weiteres Highlight in diesem Wettkampf wird die Teilnahme der Ludwig-Geschwister von der SG Fortschritt Eibau sein. Erik und Nancy Ludwig (beide Nationalmannschaftskader)

heben außerhalb der Konkurrenz. Es gibt also gleich mehrere starke Gründe sich diesen Wettkampf unbedingt anzuschauen.

Und wer nach der Bundesliga noch in Feierlaune ist, den erwartet ab 22:00 Uhr die große FLORCROSS OPENING PARTY in der Flora.

In der heiligen Halle, die der Verein in dieser Nacht für die Party extra umfunktioniert, wird aus dem Trainingsparkett, ein Dancefloor und aus der Heberbühne die DJ Bühne. Wo sonst Schweiß fließt, kann bis Morgens um 4 Uhr ausgiebig gefeiert werden. (hen)

Landesliga Sachsen

Im letzten Vorrundenkampf der Landesliga Sachsen war der Riesaer AC beim ONe-Team zu Gast. Für beide Mannschaften stand schon vor diesem Vergleich die Finalteilnahme fest und so nutzten beide Mannschaften diesen Wettkampf um das aktuelle Leistungspotenzial zu überprüfen. Der Favorit aus der Nudelstadt wurde seiner Rolle gerecht und siegte mit 3:0-Punkten. Bemerkenswert ist die Leistung der jungen Stemmer des ONe-Team im Stoßen. Ohne Fehlversuch absolvierten alle sechs Athleten diese Teildisziplin und stellten zahlreiche Bestleistungen auf. Am 6. April steigt in Landeshauptstadt das Ligafinale mit dem Gastgeber vom Dresdener Sportclub, dem Riesaer AC und dem jungen ONe-Team.

Ergebnisse:

  • Sarah Schnitte (113 kg im Zweikampf/235,51 Sinclairpunkte)
  • Amelia Morawski (102 kg/203,82)
  • Anna-Lena Rusch (90 kg/179,45)
  • Leon Wünsche (168 kg/211,18)
  • Justin Kröher (113 kg/171,91)
  • Lennard Göttlich (111 kg/171,13)

Spannender Heber-Krimi endet mit einem 2:1-Sieg für die Kampfgemeinschaft

Das fachkundige Publikum erlebte am Sonnabend einen äußerst spannenden Kampf in der 2. Bundesliga. Erst mit dem allerletzten Versuch sicherten sich die Stemmer der KG Görlitz-Zittau den 2:1-Punkterfolg mit dem knappen Vorsprung von 0,9 Zählern und es war sogar noch mehr drin.

Im Vorfeld des Duells gegen den Tabellennachbarn aus Roding rechnet der Teamchef Jörg Scholze ganz wage mit einem Punkt aus dem Reißen, denn beide Teams wiesen mit gut 180 Punkten fast das identische Leistungsniveau auf. So entwickelte sich von Anfang an ein spannender Kampf mit ständigem Führungswechsel im Reißen. Danny Gründer, der im letzten Kampf noch verletzungsbedingt auf das Stoßen verzichten musste, erholte sich prima und glänzte mit drei gültigen Versuchen im Reißen. Philipp Buschek startete gut 112 Kilo in den Wettbewerb, scheiterte dann aber im zweiten Anlauf an 115 Kilo, die er dann im letzten Versuch aber gültig zur Hochstrecke brachte. Eine kleine Schrecksekunde für die Gastgeber gab es als die tschechische Neuverpflichtung Josef Kolar im ersten Versuch die 128 Kilo unbewältigt zu Boden fallen ließ. Erst mit dem zweiten Anlauf gelang ihm der gültige Versuch und der bis dahin knappe Vorsprung der Rodinger Gäste schmolz ab. Als Daniel Nowara von den Gästen die 128 Kilo im dritten Versuch bewältigte blieb nur noch bei Josef Kolar ein Versuch offen. Die Rodinger führten denkbar knapp mit 168,2 zu 167,9 Punkten. Für den Sieg im Reißen benötigte die KG Görlitz-Zittau nur ein einziges Kilogramm. Schon im letzten Kampf in München war Josef der Matchwinner als er mit 136 Kilo den Punkt im Reißen erkämpfte. Diesmal waren nur 129 Kilo nötig um im letzten Versuch des Reißens erneut den Spieß umzukehren. Die Last wurde aufgesteckt und es war die Anspannung bei allen Akteuren zu spüren. Leider schlich sich ein technischer Fehler bei Josef ein und die Hantel, beladen mit 129 Kilo, wollte nicht auf die gestreckten Arme über seinen Kopf. Somit jubelten die Rodinger Gäste über den Punktgewinn mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,3 Punkten.

Ein wenig Enttäuschung sah man in der Pause in den Augen der Gastgeber, aber Angriff ist die beste Verteidigung, so motivierte der Teamchef seine Schützlinge für das Stoßen. Und das sollte noch dramatischer als das Reißen werden. Ständig wechselte die Führung und plötzlich lagen die Gäste mit knapp 15 Kilo vorn. Als Erster griff nun Danny Gründer an. Ein Raunen ging durch das Publikum als er von 102 Kilo auf 110 Kilo im dritten Versuch steigerte. Aber sein Mut und Kampfgeist wurden mit einem gültigen Versuch belohnt. Auch für Philipp Buschek galt es die letzten Kraftreserven zu mobilisieren. Nach ungültigen 140 Kilo im zweiten Versuch steigerte er auf 141 Kilo in seinem letzten Versuch. Technisch sauber setzte er die Last um und stieß sie anschließend auch fehlerfrei über dem Kopf aus. Damit war der Vorsprung der Gäste dahin und wieder trug Josef Kolar die Verantwortung mit 168 Kilo im allerletzten Versuch des Abends den Sieg zu holen. Absolute Stille in der Flora und alle Augenpaare waren auf den tschechischen Stemmer gerichtet. Was ihm im Reißen noch misslang bügelte Josef jetzt im Stoßen aus und die KG Görlitz-Zittau gewann somit das Stoßen und den Zweikampf mit Saisonbestwert von 478,8 Punkten. „Das war die beste Werbung für Gewichtheben.“, resümierte Teamchef Scholze den Kampftag. „So einen Heber-Krimi, der erst jeweils in den letzten Versuchen entschieden wird, habe ich noch nicht in meiner langen Stemmer Karriere erlebt. Toll wie die Bayern uns herausgefordert haben und letztendlich auch mit einem verdienten Punkt im Gepäck die Heimreise antreten werden. Josef Kolar ist echt eine Verstärkung, obwohl er eine Woche krank im Bett lag, war er erneut der Matchwinner.“. Am 23. März ist dann im letzten Kampftag der SV Empor Berlin in der Flora zu Gast. „Nichts ist unmöglich, vielleicht greifen wir dann die 500-Punkte-Marke an.“ blickt der zufriedene Teamchef voraus und baut dabei auf die lautstarke Unterstützung der heimischen Gewichtheberfans. (hen)

Ergebnisse:

NameKGReißenStoßenPunkte
Josef Kolar90,1128 kg168 kg115,8 Pkt.
Philipp Buschek85,7115 kg141 kg84,6 Pkt.
Sandra Martin50,949 kg68 kg84,0 Pkt.
Danny Gründer67,993 kg110 kg76,0 Pkt.
Jörg Scholze87,8109 kg127 kg60,4 Pkt.
Dominik Scholz63,375 kg98 kg58,0 Pkt.

Tabelle:

TeamMaxPunkte
1.SV 90 Gräfenroda e. V.547,515 : 3
2.ESV-Freimann München e.V.560,911 : 4
3.SV Empor Berlin e. V.545,710 : 5
4.KG Görlitz-Zittau478,89 : 6
5.TB 03 Roding e. V.511,29 : 9
6.1. Athletenclub 1897 Weiden478,13 : 15
7.Athleten-Club Suhl e.V.459,60 : 15

Doppelter Gewichthebergenuss in der Flora

Am Sonnabend, den 9. März kommen alle Freunde des Gewichthebens voll auf ihre Kosten. Ab 13 Uhr treten die Landesligaheber des ONe-Team gegen den AC Riesa an die Hantel. Schon vor dem letzten Kampftag haben die Stemmer die Finalteilnahme sicher in der Tasche und wollen sich mit einem starken Ergebnis vor heimischer Kulisse präsentieren. Ab 16 Uhr gilt es dann für die KG Görlitz-Zittau in der 2. Bundesliga gegen die bayrische Vertretung aus Roding alle Kräfte zu mobilisieren. Nach dem überraschenden Punktgewinn im letzten Kampf ist das Team um Jörg Scholze in sehr guter Verfassung. Ob es auch diesmal für das ein oder andere Pünktchen reicht, das wird letztendlich die Tagesform entscheiden. Für spannden Kämpfe und das leibliche Wohl ist ab 13 Uhr im Sportzentrum Flora (Käthe-Kollwitz-Str. 22) gesorgt. (hen)

Mit Saisonbestleistung zum überraschenden Punktgewinn

Am Sonnabend waren die Stemmer der KG Görlitz-Zittau beim ESV Freimann-München zu Gast und erkämpften sich überraschend einen wichtigen Punkt im Reißen. Das Stoßen und die Gesamtwertung entschieden die Gastgeber mit 523,0 zu 476,5 Punkten für sich.

Nach einer langen Anreise waren die Heber der Gäste voll motiviert nicht mit leeren Händen wieder den Heimweg antreten zu müssen. Beim Tabellenzweiten überraschte aber das Team um Jörg Scholze die Münchner und blieben im Reißen immer auf Augenhöhe. Mit je drei gültigen Versuchen von Sandra Martin und Dominik Scholz setzten die Gäste den Gastgeber mächtig unter Druck. Von Hebung zu Hebung wechselte ständig die sehr knappe Führung. Nachdem der letzte Münchner Heber zweimal an 132 Kilo scheiterte witterten die Stemmer der KG Görlitz-Zittau Morgenluft. Der tschechische Neuzugang Josef Kolar war nun im allerletzten Versuch des Reißens an 136 Kilo gefordert. Mit enormen Kampfgeist beförderte er die Hantel in einem Zug über den Kopf und sicherte der Mannschaft den überraschenden Sieg im Reißen mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,9 Punkten.

Freud und Leid waren aber dicht beieinander. Nach dem Punktgewinn in der ersten Teildisziplin verletzte sich Danny Gründer bei der Erwärmung für das Stoßen. Somit musste Altmeister Holger Worm eiligst die Heberschuhe schnüren und für seinen Teamkameraden einspringen. Trotz kurzer Vorbereitung stemmte Holger alle sein drei Versuche gültig zur Hochstrecke und freute sich über die gemeisterten 120 Kilo. Im Stoßen spielten dann die Gastgeber ihre Stärken aus und bauten ihren Vorsprung immer weiter aus. Nach den drei gültigen Hebungen im Reißen legte Sandra Martin auch drei saubere Versuche im Stoßen nach und steuerte damit sehr gute 84 Punkte zur neuen Saisonbestleistung der Kampfgemeinschaft bei. Bester Heber des Kampfabends wurde Josef Kollar der mit sehr guten 118,6 Punkten glänzte und Matchwinner im Reißen war. Nun liegt das Augenmerk der Heber auf den zwei folgenden Heimkämpfen. Am 9. März ist der TB 03 Roding in der Flora zu Gast, vierzehn Tage später der SV Empor Berlin. Teamchef Jörg Scholze zeigte sich volles Lobes über den Kampfgeist von Josef Kollar und hofft nun auch auf die eine oder Überraschung vor heimischen Publikum. (hen)

Ergebnisse:

NameKGReißenStoßenPunkte
Holger Worm84,8---120 kg35,2 Pkt.
Dominik Scholz63,180 kg97 kg62,0 Pkt.
Jörg Scholze87,0109 kg124 kg59,0 Pkt.
Danny Gründer68,095 kg---31,5 Pkt.
Philipp Buschek84,9115 kg141 kg86,2 Pkt.
Josef Kolar90,7136 kg164 kg118,6 Pkt.
Sandra Martin50,249 kg68 kg84,0 Pkt.

Landesliga Gewichtheben

Nach dem Triumph über die Chemnitzer Mannschaft, gab es für das ersatzgeschwächte ONe-Team am Sonnabend kein Happy-End. Mit nur vier Athleten am Start hatten die jungen Athleten keine Chance gegen das starkbesetzte Dresdner Team vom DSC. Mit 1211,04 zu 624,99 Sinclairpunkten unterstrichen die Gäste aus der Landeshauptstadt ihre Finalambitionen und siegten klar und deutlich.

Leistungen des ONe-Team:

Anna-Lena Rusch84 kg im Zweikampf166,57 Sinclairpunkte
Adrian Hübel80 kg123,34
Lennard Göttlich107 kg165,19
Justin Kröher109 kg169,90

Gräfenroda ist für die KG Görlitz-Zittau nicht zu bezwingen

Im ersten Auswärtskampf des Jahres 2019 ging die Reise für Die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau nach Gräfenroda. Die Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten mit 510,8 zu 473,6 Punkten in allen drei Teildisziplinen.

Sein Debüt im Heberdress der KG Görlitz-Zittau absolvierte der 21- jährige tschechische Athlet Josef Kolar. Der Viertplatzierte der letztjährigen Studentenweltmeisterschaften gab dabei einen sehr guten Einstand. Mit fünf gültigen Versuchen und 117,4 Punkten war er bester Heber der Kampfgemeinschaft. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Eric Elsner handelten die Verantwortlichen der KG Görlitz-Zittau und fanden mit dem tschechischen Talent eine echte Verstärkung für das Team. Schon mit den ersten Hebungen des Nachmittags setzen sich die Gastgeber in Führung und gaben diese im Verlaufe des gut zweistündigen Kampfes nicht mehr her. Da halfen auch die sechs gültigen Versuche von Dominik Scholz nicht, um das Gräfenrodaer Sextett in Bedrängnis zu bringen. Mit 190,4 zu 172,3 Punkten entschieden die Gastgeber das Reißen für sich. Ein Fünkchen Hoffnung blieb natürlich noch auf Seiten der Gäste für das Stoßen. Aber auch hier steigerten die Gastgeber geschickt und gewannen auch diese Teildisziplin mit knapp 20-Punkten-Vorsprung. Leider blieb Sandra Martin bei nur einem gültigen Stoßversuch an 63 Kilo hängen, aber auch Philipp Buschek und Danny Gründer kamen nicht über ihre Anfangslasten von 136 Kilo bzw. 117 Kilo hinaus. Routiniert verteidigten die Gastgeber ihren Vorsprung und sicherten sich ungefährdet drei Siegpunkte. Schon in zwei Wochen geht es wieder auf lange Reise für die Kampfgemeinschaft. Dann wartet in der Landeshauptstadt Bayerns der ESV Freimann München auf die Oberlausitzer. Mit gut 500 Punkten haben die Münchner ein ähnliches Leistungspotenzial wie die Gräfenrodaer, sind aber sicher nicht unschlagbar. (hen)

Ergebnisse der KG Görlitz-Zittau:

NameKGReißenStoßenPunkte
Jörg Scholze87,1108 kg128 kg61,8 Pkt.
Josef Kolar89,8130 kg167 kg117,4 Pkt.
Sandra Martin50,648 kg63 kg78,0 Pkt.
Philipp Buschek85,3114 kg136 kg79,4 Pkt.
Dominik Scholz63,077 kg100 kg65,0 Pkt.
Danny Gründer68,495 kg107 kg72,0 Pkt.

Tabelle:

PlatzTeamMaxPunkte
1.SV 90 Gräfenroda e. V.537,012 : 3
2.ESV-Freimann München e.V.560,99 : 3
3.SV Empor Berlin e. V.545,78 : 1
4.TB 03 Roding e. V.501,17 : 5
5.KG Görlitz-Zittau473,66 : 3
6.Athleten-Club Suhl e.V.459,60 : 12
7.1. Athletenclub 1897 Weiden473,20 : 15

Knapper Überraschungssieg in der Landesliga

Ein Coup landeten die Heber der Gewichtheber-Landesliga-Mannschaft ONe-Team, bestehend aus den Eibauer Hebern Anna-Lena Rusch, Justin Kohn, Lennard Göttlich, Leon Marko Wünsche, sowie der Görlitzerin Sarah Schnitte und Altmeister Holger Worm aus Zittau. Gastgeber Chemnitzer AC konnte nur mit fünf Hebern an den Start gehen. Da es in der Landesliga aber einen Streichwert gibt, bedeutete dies nicht unbedingt einen Vorteil für die Oberlausitzer. Holger Worm war es seiner jahrzehntelangen Routine zu verdanken, dass er nach knapp verlorenen Reißen im letzten gültigen Stoßversuch mit 118 kg der Kampfgemeinschaft je einen Punkt für das Stoßen und den Zweikampf sicherte.

Mit sechs gültigen Versuchen war auch Sarah Schnitte maßgeblich am überraschenden Erfolg beteiligt. Als zweitbeste Heberin des Teams steuerte sie wertvolle Punkte zum letztendlich verdienten Sieg bei. In der Tabelle bedeutet dies nun Platz zwei für das ONe-Team. Damit steigen die Chancen auf eine Teilnahme am Finale der drei besten Mannschaften im Frühjahr diesen Jahres. (hen)

Ergebnisse:

Anna-Lena Rusch78 kg im Zweikampf155,01 Sinclair-Punkte
Sarah Schnitte108 kg224,26
Justin Kohn117 kg145,03
Lennard Göttlich100 kg155,65
Leon Wünsche149 kg188,40
Holger Worm215 kg253,87

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